Die Folge dieses Prinzips der Machtrotation war, dass kein politischer Führer sein soziales und wirtschaftliches Entwicklungsprogramm erfolgreich umsetzen und zu Ende führen konnte. Ausharren, bis zum Ende ihres Mandats wurde das Markenzeichen der gewählten afrikanischen Führer.
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22.06.2006 - Afrika hat, dank der Gründungsväter des modernen Afrika, das Ende der Ära des direkten Kolonialismus gesehen. Deren lange anhaltende Führungsherrschaft hat geholfen, die Unabhängigkeit Afrikanischer Staaten zu konsolidieren.

Ihre Bestreben haben zur Gründung der Organisation für die Afrikanische Einheit geführt. Diese Errungenschaften sind der Tatsache zu verdanken, dass ihre Führungsposition nicht durch ein Wahl oder Wiederwahlprozess erfolgte. Somit war ihr Führungsanspruch auch nicht zeitabhängig von Wahlzyklen.

Ihr fortdauernder Führungsanspruch basierte auf der Legitimation eines lebenslangen Kampfes.


 
 
Der gefährlichste Aspekt des Problems ist die Bevölkerungsdichte im Delta, dem einzigen landwirtschaftlich nutzbaren Gebiet in Ägypten. Sie hat 1.600 Bewohner pro Quadratkilometer erreicht.
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03.06.2006 - Das Nil Delta ist das einzig verfügbare und bewohnbare, landwirtschaftlich zu nutzende Gebiet für die ägyptische Bevölkerung. Zudem versorgt es sie mit einem Drittel des Fischfanges. Es ist die Hauptnahrungsquelle der ägyptischen Bevölkerung.

Aber es steht Besorgnis erregenden Bedrohungen gegenüber, die bewältigt werden müssen, um eine humanitäre Katastrophe, nicht nur eine Umweltkatastrophe, abzuwenden.


 
 
Die Fischkonservenfabriken haben ihre Produktion nahezu einstellen müssen. Der Ausstoss ist von 30 Millionen auf nur 4 Millionen zurückgegangen. Die Konservenfabriken importieren jetzt Fisch von der Ostsee, wo die Fischfangausbeute auch zurückgegangen ist.
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03.06.2006 - Der Aralsee pflegte der viertgrösste Binnensee der Welt zu sein. Jetzt rangiert er an achter Stelle.

Der Bewässerungsbedarf von drei Millionen Hektar Ackerland erfolgte durch den See. Heutzutage reicht es nur noch für acht Millionen Hektar.

Die Wasserzuspeisung, in den Aralsee die durch die Flüsse Syrdarja und die Amu Darja-Flüssen erfolgte, ist von 60 Kubikmetern auf den Nullpunkt gefallen.


 
 
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03.06.2006 - Die durchschnittliche Wassermenge, die in den Schari fließt, ist um die Hälfte zurückgegangen.

Als Folge der Verschlechterung der Umgebung des Sees haben die Bewohner aufgehört, Kühe und Kamele zu züchten. Stattdessen betreiben sie jetzt Schaf- und Ziegenzucht. Dies führte zu einer bedenklichen Verminderung der Vegetationsdecke und des Baumbestandes und der Holzproduktion.

Die Seeoberfläche ist von 25 Tausend Quadratkilometer auf nur 2 Tausend Quadratkilometer geschrumpft.


 
 
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Der Tschad-See: Der Tschad-See war einmal der Sechstgrößte See auf der Welt. Jetzt ist er auf ein bloßen Zehntel seiner ehemaligen Größe geschrumpft. - Read More -

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Der Aralsee: Der Bewässerungsbedarf von drei Millionen Hektar Ackerland erfolgte durch den See. Heutzutage reicht es nur noch für acht Millionen Hektar.  - Read More -

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Das Nil-Delta in ÄGYPTEN: Das Nil Delta ist das einzig verfügbare und bewohnbare, landwirtschaftlich zu nutzende Gebiet für die ägyptische Bevölkerung.  - Read More -

 
 
Die Massen, die Schlange stehen, um einem Kandidaten ihre Stimme zu geben, damit er statt ihrer ihr Leben bestimmt, gehen von einer unhaltbaren Voraussetzung aus. Nämlich, dass er sie vertritt und in ihrem Namen ihre Würde, Souveränität und Ansicht verkörpert.

Das gleiche gilt für die Massen, die aus Unwissenheit nicht selbst und für sich selbst Sport treiben. Sie lassen sich von den monopolistischen Instrumenten zum Narren halten, die danach trachten, sie zu verdummen und abzustumpfen. Sie lassen sich derart ablenken, dass sie sich statt dessen mit Gelächter und Beifallsbezeugungen zufrieden geben.
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03.06.2006 - Sport ist entweder Privatsache, wie das Gebot das man für sich allein und in einem abgeschlossenen Raum verrichtet, oder öffentlich.

Das heisst, er wird gemeinsam und in Freien ausgeübt, so wie das Gebet, das gemeinsam in Gotteshäusern erfolgt. Die erstere an der Sportausübung betrifft das Individuum selbst, während die letztere alle Menschen angeht.

Sie muss von allen ausgeübt werden und sollte niemandem Überlassen werden, so dass er sozusagen stellvertretend für die anderen Sport treibt. Es ist unbegründet, dass sich Menschenmengen in Gotteshäusern drängen nur um einzelne oder Gruppen beim Gebet zu beobachten und ohne selbst daran teilzunehmen.

Beim Sport ist es wie beim Beten, Essen und dem Gefühl der Wärme oder Kälte. Es ist unsinnig, dass eine Menge von Menschen ein Restaurant betritt, nur um Einzelnen oder Gruppen von Menschen beim Essen zuzusehen. Es ist dumm, wenn Menschen ihr Bedürfnis nach Wärme und frischer Luft an Einzelne oder Gruppen von Stellvertretern delegieren.