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03.06.2006 - Die durchschnittliche Wassermenge, die in den Schari fließt, ist um die Hälfte zurückgegangen.

Als Folge der Verschlechterung der Umgebung des Sees haben die Bewohner aufgehört, Kühe und Kamele zu züchten. Stattdessen betreiben sie jetzt Schaf- und Ziegenzucht. Dies führte zu einer bedenklichen Verminderung der Vegetationsdecke und des Baumbestandes und der Holzproduktion.

Die Seeoberfläche ist von 25 Tausend Quadratkilometer auf nur 2 Tausend Quadratkilometer geschrumpft.

Das Leben von mehr als 20 Millionen Menschen hängt vom Tschad-See ab. Diese Zahl wird sich innerhalb eines Vierteljahrhunderts verdoppeln. Dasselbe trifft auf die Acht Millionen Menschen zu, die gegenwärtig direkt am See leben.

Um den Tschad-See zu retten, ist es dringend notwendig, die Bau des Palembo Dammes auf dem Opanghi Fluss zu beenden. Dadurch werden die Opanghi und die Schari-Flüsse miteinander verbunden werden.


Die Gewässer des Opanghi werden in den Schari fließen. Es wird vieler Arbeit bedürfen um die Versandung, die den Schari Fluss bedrohen zu bekämpfen.

Solche Aufgaben übersteigen bei Weitem die Kapazität der betroffenen Staaten. Daher bedarf es internationaler Mitarbeit und Hilfestellung.




Ich gebe dieses Problem an das Gipfeltreffen in Johannesburg weiter.

 


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