Die Analyse des Revolutionsführers der gegenwärtigen globalen Terrorismuskrise
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16.05.2007 - Diese Angelegenheit hat folgende zwei Aspekte:

  1. Der Angriff auf die USA. Die politische Hauptstadt, Washington D.C. und das ökonomische Nervenzentrum, New York, beide wurden mit einem vorsätzlichen und völlig durchgeplanten, furchtbaren Gewaltspektakel attackiert. Dieser Aspekt fällt unter die Gerichtsbarkeit der USA.

Und es war ein Aggressionsakt gegen dieselbe.

Wie alle anderen Länder haben auch die USA ein Anrecht auf Selbstverteidigung unter der Artikel 51 der momentan gelähmten UN Charta. Zusätzlich geben ihr weitere Satzungen das Recht zu dieser Selbstverteidigung. Selbstverteidigung ist ein legitimes Recht.

Die USA haben genügend Stärke um dieses Recht auszuüben, und sollten keine Hilfe von irgend jemanden anderem brauchen um sich selbst zu verteidigen oder seine Feinde zu verfolgen. Die USA sehen sich hingegen auch vollkommen imstande ihre Taten selbst zu rechtfertigen.

In einer Sache in der die USA alleine damit umgehen kann, sind an die USA gerichtete Hilfeangebote gleichbedeutend mit heuchlerischem Speichellecken.
  1. 2. Das Phänomen Terrorismus ist eine Sache, die nicht einzig und allein die USA betreffen, sondern die ganze Welt.

    Die USA können es nicht alleine bekämpfen.

    Es wäre unlogisch, übertrieben und unproduktiv die USA alleine mit einer solchen Aufgabe zu betrauen. Es benötigt Internationale Mitarbeit und Zusammenwirken.

    Hier lag, bedauerlicherweise, ein heftiges Missverständnis und ein weit verbreiteter Irrtum vor.

    Kooperation um Terrorismus zu bekämpfen ist kein Dienst für die USA.

    Es ist ein Selbstverteidigungsakt für jeden einzelnen von uns.

    Es ist eine Drohung an uns alle, egal ob die USA am 11. September angegriffen wurden oder nicht. Die USA sollten daher nicht diejenigen die sich am Krieg gegen Terrorismus beteiligen belohnen, weil der Kampf gegen dieses Übel kein Dienst für die USA bedeutet.

    Es ist vielmehr ein Akt, der unseren eigenen Interessen nützt. Denn wer von uns befürwortet den Terrorismus?

    Wer von uns möchte selbst oder seine Kinder in einem Staat leben sehen, in dem der Terrorismus frei herrschen könnte?

    Terrorismus ist eine fürchterliche Geißel. Leider, gibt es eine ganze Menge Doppelzüngigkeit und eine gleiche Menge an Verwirrung die auf internationaler Ebene erzeugt wurde. Was ist dann der Zweck unseres Einwirkens? Ist es auf die Hilfe der USA gezielt, so dass sie sich für den 11. September rächen können, und diejenigen die sie attackiert haben bestrafen können? Oder zielt es auf die Instandsetzung eines internationalen Programms, welches den Terrorismus bekämpfen und letztendlich eliminieren könnte?

    Es gibt einen klaren Unterschied zwischen diesen beiden Situationen. Heuchelei, Angst und Gier sind Ursachen dieser Verwirrungen.

  2. Manche haben sich starrköpfig geweigert, am Krieg gegen den Terrorismus teilzunehmen, weil bei diesem Kampf verwirrenderweise die Verteidigung Amerikas mit Amerikas Krieg gegen Afghanistan gleichgesetzt wurde. Anderen beeilten sich um genau an diesem Schlag gegen Afghanistan teilzunehmen.

    Sie taten dies nicht weil sie gegen Terrorismus sind, sondern weil sie – für ihre eigenen Gründe – gegen den Taliban sind. Es kann auch sein, dass sie aus Gründen wie Heuchelei, Angst oder Gier mitmachten.

    In diesem Stadium, müssen wir wirklich offenkundig sein. Diejenigen die sich mit den USA und deren Vergeltungsschlägen an ihren Feinden verbünden oder beteiligen wollen, sollten dies deutlich zum Ausdruck bringen. Es ist nicht das erste Mal, und es wird auch nicht das letzte Mal sein, daß Länder eine Allianz bilden um einander zu helfen. Jedes Land hat ein Recht darauf eine souveräne Entscheidung zu fällen, sich auf der Seite der USA und gegen Afghanistan oder Bin Laden zu stellen. Und das trotz der Tatsache, dass die USA keine Hilfe brauchen um sich selbst zu verteidigen, oder, wie schon gesagt, sich zu rächen.

    Wenn es jedoch um Terrorismus geht, liegt die Sache etwas anders. Um gegen den Terrorismus kämpfen zu können, sind wir aufeinander angewiesen. Um ihn zu besiegen, brauchen wir internationale Zusammenarbeit und eine neue langfristig internationale Politik.

    Allerdings, ist die Frage des Terrorismus dermaßen komplex und kompliziert, dass ich glaube, das wir uns in der Annahme mit allen Aspekten zurechtzukommen deutlich irren. Nehmen wir uns erstmal folgender Frage an: Was ist Terrorismus? Ich bin sicher, dass wir uns darüber nicht einigen können, was die Definition anbelangt. Wenn wir es nur schaffen könnten, ganz unabhängig eine klare Definition des Terrorismus zu entwickeln, könnten wir die Gründung einer neuen, terrorismusfreien Welt ausrufen. Das wäre ein wahres Wunder!! Allerdings, bin ich mir sicher, dass wir uns auf keine genaue Definition des Terrorismus einigen können.

    Der Grund ist klar. Was ich für einen Terrorismusakt halte, könnte mein Widersacher für wünschenswert halten. Beweise dafür gibt es reichlich. Zum Beispiel:

    ein Jugendlicher wurde in Peschawar trainiert.

    Dann wurde er in Afghanistan aktiv. Nachfolgend, hat ihm der britische Nachrichtendienst die Aufgabe zugewiesen, Al-Gadhafi zu ermorden, in der Überzeugung, dass eine Liquidation der Revolution zu Libyens Kapitulation führen würde. Dann würde es die Verdächtigen des Lockerbie Falles freilassen. Der Geheimdienst versuchte die Aufgabe zu erfüllen in Anbetracht der ganze Welt. Allerdings, hat der Allmächtige eingegriffen und die Bombe entschärft, sodaß sie nicht mehr explodieren konnte. Das war tatsächlich eine höhere Gewalt.

    Hätte die Bombe gezündet, wären viele Leute, ganze Familien auf der Stelle gestorben. Der Terrorist hat alles was ich hier wiedergebe, gestanden. Der britische Geheimdienstsoffizier hat es auch gestanden.

    Es war ein Terrorismusakt gegen mich und war vom britischen Geheimdienst, in Zusammenarbeit mit denjenigen die aus Afghanistan zurückkehrten, geplant. Diejenigen die mich als Widersacher sehen, würden es nicht für Terrorismusakt halten. Im Gegenteil, es ist für sie eine wünschenswerte Tat, die man unterstützen sollte. Ich halte mich nicht für einen Widersacher Englands, oder dieses afghanisch-libyschen Jungen Mannes. Ich halte mich für ein ungerecht behandeltes Terrorismusopfer. Die andere Partei hat ihre eigenen Rechtfertigungen.

    Also, wir sind in geteilter Meinung darüber was die Definition des Terrorismus angeht Ich spreche mit ganzer Offenheit, weil ich nichts zu befürchten habe. Ich begehre nichts und bin kein Heuchler. Ich bin die Stimme eines aufrichtigen, internationalistischen Bewußtseins. Ich weiß, dass die Weltsituation sich umschichten könnte, aber die Welt selber hat sich nicht geändert. Wir sind verpflichtet die Welt zu verbessern.

Deshalb, müssen wir zwischen den Vorbereitungen klar unterscheiden, die einerseits ganz offensichtlich die direkte Folge auf den entsetzlichen Akt vom 11. September gegen Afghanistan vorgenommen wurden, und auf der anderen Seite die des globalen Kampfes gegen den Terrorismus.

Die erste Frage ist eine Verantwortung der USA. Die zweite ist eine Verantwortung der ganzen Welt. Für die Bekämpfung des Terrorismus gibt er keine Entschuldigung, weder Mangel an Kooperation, noch das Fehlen an Bündnistreue, sobald wir uns über Definition und ultimative Gründe geeinigt haben. Das Versäumnis, sogar schon die Verzögerung dies zu bewerkstelligen, bedeutet die Zukunft der Menschheit auf’s Spiel zu setzten. Es würde auch den Niedergang von aufeinanderfolgenden Generationen bedeuten

Terrorismus ist eine Tatsache. Es ist eine berechtigte Tat für diejenigen die ihn begehen. Das ist eine Gefahrenquelle. Wenn eine zufriedenstellende Lösung für die Frage Nordirlands gefunden würde, wäre das das Ende von dem was Großbritannien irische Gewalt und Terrorismus, und welches die IRA einen legitimen Kampf nennt. Wenn eine ähnliche Lösung für die palästinische Frage gefunden würde, wäre das das Ende von dem was die Israelis palästinischen Terrorismus nennen, und was die Palästinenser für einen legitimen bewaffneten Kampf halten.

Die Feindschaft zwischen den USA und den Arabern würde ebenfalls verschwinden. Aber sind das wirklich alle die Ursache für Terrorismus? Die Antwort ist: natürlich nicht! Es gibt viele andere vielschichtige Gründe.

Es gibt eine ganze Anzahl von Gruppen die Gewalt und Terrorismus anwenden - nicht nur in Palästina und Nordirland. Zum Beispiel gibt es Gruppen mit Konflikten in Philippinen, Chechenien, Kaschmir, Tibet, dem Baskenland, Korsika, Tamile, etc. Es ist eine Liste die nicht zum Ende kommt. Wie könnten Russland, Amerika und Saudi-Arabien sich über eine Definition für die Situation in Chechenien einigen?

Russland sieht es als Terrorismus und eine Verschwörung gegen seine Einheit. Amerika sieht es als eine Unterdrückung des Selbstbestimmungsrechtes und des Menschenrechtes. Moscheen in Saudi-Arabien halten es für heiliges Jihad und beten für dessen Sieg. Ich halte es für eine Verschwörung gegen die Moslems in Russland mit der Absicht sie zu isolieren, ihren Status zu vermindern, und ihnen das Recht vorzuenthalten Staatsbürger einer Nuklearmacht zu sein.

Als russische Staatsbürger, die berechtigt sind, hohe Positionen in ihrem Staat zu besetzen, könnten die moslemischen Russen eines Tages diese Nuklearmacht beherrschen. Wenn sie von Russland getrennt würden, wäre ihnen diese Möglichkeit vorenthalten. Dasselbe ist mit den Moslems von Bosnien-Herzegovina passiert. Sie wurden eine Minderheit in ihrer Republik, vorher waren sie jugoslawische Staatsbürger.

Einer von ihnen, Jamal El Din Padic, war der jugoslawische Premierminister; der zweite Mann nach Tito, und sein Amt auf der simplen Tatsache legitimiert, dass er jugoslawischer Staatsbürger war. Heute dürfen die Moslems keine diese hohen Stellen besetzen - nicht mal in Bosnien.

Deshalb war die Separation von Bosnien eine Katastrophe und gleichzeitig eine Verschwörung gegen seine Moslems.

Dasselbe gilt für Chechenien. Lassen Sie uns einmal rein theoretisch annehmen, dass diese Probleme gelöst werden würden.

Es würden immer noch Gruppen in Nordamerika, Südamerika, Europa und Japan, Gewalt und Terrorismus anwenden. Angenommen dass wir es irgendwie bewerkstelligen könnten diese Gruppen zu eliminieren, dann würden immer noch die Mafia und die Drogenbanden existieren.

Könnten wir es irgendwie schaffen, auch diese zu bezwingen, würden noch immer andere üble Gruppen existieren. Wie zum Beispiel die Geldfälscher (mehr als $500 gefälschte Billionen sind heute in Umlauf), diejenigen die mit Geldwäschereien arbeiten, sowie Frauen- und Kinderhändler.

Hinzu kommen die Unzufriedenen - wie die Protestanten von Seattle, die Arbeitslosen, diejenigen die von der Arbeit entlassen werden sowie die Armen. Es gibt auch weitere Ursachen wie die Bevölkerungsexplosionen, die Migration, die Minderheiten, der Kultur- und Religions-Zusammenstoß, die rebellischen Wissenschaftler, die Hacker und der elektronische und biologische Virus-Krieg. Die Liste ist endlos.

Schauen wir zunächst auf Großbritannien. Manche glauben, dass die Jugendlichen die in Peschawar trainiert wurden, nach Afghanistan gingen, sich mit Bin Laden trafen und dann in die ganze Welt geschickt wurden, und Mitglieder der so genannten Al-Qaeda Organisation sind. Wenn das so ist, dann heißt es, dass England die größte Menge von ihnen hat. Wir haben hierüber Beweise, falls die Welt es wünscht dem nachgehen möchte. Aber wollen wir wirklich die Terrorismusbasen, und die Länder die Terroristen beherbergen, angreifen?

Ich glaube nicht. Wir können dass nur sagen, wenn wir uns entschließen, die Länder die Terroristen beherbergen anzugreifen - mit Ausnahme Großbritanniens.

Hierbei kommen wir auf die Doppelmoral zurück, und zerschlagen den internationalen Konsensus gegen Terrorismus.

Das wäre ein sicherer Weg um den Terrorismuskampf auszurotten. Tony Blair, der Staatsmann und Präsident des britischen Labourpartei hat gesagt: "Wenn die USA Israel aus Angst vor amerikanischen Juden unterstützen, können wir uns vielleicht in England auch auf die Seite der Terroristen stellen, weil wie vor Ihnen mehr Angst haben als vor den sieben Millionen britischen Moslems.."

Der Chef des britischen Geheimdiensts hat mehr gesagt als was wir von Tony Blair gehört haben. So haben sich die arabischen Länder gefragt, ob sie mehr mit England als mit den USA alliiert sind. Und was für sie der Unterschied zwischen England und Afghanistan wäre? Warten wir erst ab, was mit England passiert.

Der Irrtum der USA, daß es das Recht hätte, sich für einen Terrorismusangriff zu revanchieren, sowie unser kollektives Recht Terrorismus zu bekämpfen wird internationale Maßnamen abbrechen lassen. Das gilt auch für die Verwirrung zwischen Bin Laden, dem Taliban, Terrorismus und dem Islam. Durch die Eile mit der Schritte gegen Terrorismus vorgenommen wurden , dies in einer Atmosphäre die vom Selbstverteidigungsrecht der USA überschattet wurde, macht das internationale Eingriffen sinnlos und wird vorzeitig alle Chancen beenden, ein globales Programm zu entwickeln, welches sich mit den Ursachen des Terrorismus beschäftigt und Wegen diesen international zu bekämpfen.

Terrorismus ist unser gemeinsamer Feind. Er ist nicht der alleinige Feind der USA.

Es steht nicht im Interesse der USA, es ist vielmehr eine internationale Aufgabe und Verantwortung, die mit der eigenen nationalen Verantwortung gegenüber dem eigenen Volk verwechselt wird. Ich glaube, der Fehler liegt in dem Versuch den zweiten Golfkrieg zu kopieren. Er kann nicht kopiert werden. Was damals passiert ist, ist nicht auf die gegenwärtige Situation anwendbar.

Es ist auch das Resultat der Anstiftung zu einer Menge Unwahrheiten welche die US Regierung dazu motivierte die Tatsachen zu verwirren. Dies hat die USA auch dazu bewegt, auf Sachverhalte, die besser verschoben werden sollten voreilig zu reagieren und jene zu verschieben, die eigentlich prompt behandelt werden sollten. Jeglichen Versuch zu unternehmen das zu replizieren was im sogenannten Zweiten Welt Krieg geschah , wäre ein Fehler. Es war die Besetzung eines Staates durch einen anderen, was damals geschah. Diese Aktion war nicht gegen die USA ausgerichtet. Die USA waren nicht der okkupierte Staat. Allerdings hat Kuwait die USA und die ganze Welt um Hilfe gebeten.

Deshalb war es wichtig die ganze Welt moralisch und politisch zu beteiligen. Es war auch notwendig die UNO hinsichtlich des Völkerrechts miteinzubeziehen. Die Situation war von allgemeinem Interesse war.

Es war nicht die Verantwortung der USA allein. Jetzt hat sich die Situation geändert. Die Attacke vom 11. September war nur gegen die USA gerichtet. Sie haben das Recht sich zu revanchieren und sind zu einer Vergeltung gerüstet. Es ist unvorstellbar,

dass die USA die Welt um Hilfe gegen Afghanistan oder Bin Laden bittet. Der Kampf gegen den Terrorismus ist eine globale Aufgabe. Ich kann es mir nicht vorstellen, dass ein verantwortungsvoller Staat sich nicht am Kampf gegen den Terrorismus beteiligen wolle. Heute hören wir einerseits von Staaten die damit einverstanden sind und andere die es abgelehnt haben sich am Terrorismuskrieg zu beteiligen. Der Grund ist die Verwechslung zwischen die Unterstützung eines Landes gegen seine Feinde mit dem globalen Kampf gegen den Terrorismus; unserem gemeinsamen Feind.

Sind wir gegen den Islam? Sind wir, Araber und Moslems, Anti-Islamisten? Sind alle diejenigen gegen Bin Laden opponieren, gegen den Islam? Sind alle diejenigen die gegen den Taliban opponieren, gegen den Islam?

Diese fälschliche Sichtweise ist das Resultat der Verwechslung zwischen dem Selbstverteidigungsrecht der USA und der Verpflichtung den globalen Terrorismus zu bekämpfen. Nicht all diejenigen die gegen Bin Laden oder gegen die so genannten Al-Qaeda sind, sind gegen den Islam, und nicht alle die gegen den Taliban sind, sind auch gegen Islam.

Ich glaube auch nicht, dass wir sogar persönlich gegen Bin Laden sind. Noch sind wir gegen seine Männer, die von den Feinden der ehemaligen Sowjetunion trainiert wurden. Noch sind wir gegen die afghanischen Faktionen des Talibans. Aber wir sind gegen die Häresie, die in diesem Gebiet geboren wurde. Zu einer ähnlichen Häresie wie dieser kam es zu Zeiten der gesteuerten Kalifate und es wurden auch drei von ihnen umgebracht;

nämlich Omar, Othman und Ali. Wir sind die Opfern der Attacken, der Morde, und des Terrors welcher von jenen Gruppen ausgerichtet wurde die sich aus unseren Ländern schlichen und als Söldner nach Afghanistan gingen. Sie gingen dorthin, um - zugunsten von anderen - gegen die Sowjetarmee zu kämpfen. Sie taten das zuwider der Tatsache daß der Einmarsch der Sowjetarmee in Afghanistan ein Wunsch der pro-russische Regierung Afghanistans war. Das ist genau was heute passiert. Ausländische Armee marschieren auf Wunsch der Regierungen in ein Gebiet ein. Diese ist die Entschuldigung die von Bin Laden in einem Fernsehinterview veräußert wurde.

Diese Gruppen kehrten zurück und richteten Verwüstungen an. Sie brachten jeden um, der ihnen über den Weg lief, sogar Frauen und Kinder. Sie beschwörten einen Abruf des islamischen Glaubens und eine Welle destruktiven Verhaltens. Sie nennen alle die nicht derselben Meinungen wie sie sind, ungläubig und gottlos, obwohl sie selbst Sünden aller Art begehen. Sie wollen einfach ins erbarmungslose Unbekannte gehen, ohne Grundsätze oder klar definierte Ziele.

Sie kennen nur absurde Folter und Mord. Sie können nur sinnlose Wörter, die sie nicht verstehen, nachplappern. Wörter wie "Taghoot". Das ist ein vages Wort, und bedeutet die Anbetung eines anderen Wesens außer Gott. Sie benutzen dieses Wort um Personen zu beschreiben, obwohl es auf arabisch und in diesem Kontext keinen Sinn ergibt. Sie sprechen auch das Wort "Islamische Scharia" nach. Eine weitere vage Konnotation, ohne glaubwürdige Bedeutung.

Wir sind gegen diese Leute und werden gegen sie bekämpfen, so wie sie es tun. Wir sind stärker, weil wir die zivilisierte Gesellschaft und Religion vor dieser Häresie- und Zerstörungswelle schützen wollen. Das ist ein legitimer und notwendiger Selbstverteidigungsakt.

Wir kämpfen sie auch an, weil wir keine neuen Kalifate annehmen werden. Wir werden es nicht akzeptieren uns dem Willen eines Kalifen, der mit Gottesbefehlsgewalt herrschen würde zu unterwerfen.

Gott hat es ihm nicht befohlen und er hat keinen Kontakte mit Gott. Wir sind nicht mehr so naiv zu glauben, dass der Kalif von Gott ordiniert wurde. Kalifat ist eine Ketzerei des Glaubens. Jede Ketzerei ist ein Irrglaube. Und jeder der Irrglauben befürwortet, wird die Höllenqualen erleiden. Das Kalifat ist eine Aberration, und Häresie ist eine Aberration. Der Prophet hat niemanden zu seiner Nachfolge designiert. Hat man von so etwas wie einem "Deputanten des Propheten" schon einmal gehört?

-niemand außer Aaron, der von Gott zur Hilfe Moses designiert wurde..

Also, wir wenden uns gegen Häresie und Aberrationen des Kalifat und des Terrorismus. Wo stehen hierbei Bin Laden und der Taliban ? Das weiß nur der Himmel. Aber diese Tür wurde vor den Naiven, den Ignoranten, und auch den Leichtgläubigen geöffnet. Deshalb gingen sie als Söldner in den Kampf, in der Überzeugung, dass sie Mujahideen (Freiheitskämpfer) sind. Dann hat sich die Zauberei gegen den Zauberer selbst gewendet. Eine ähnliche Tür könnte sich jetzt vor dieselbe verlorenen und leicht verwerteten Gruppen, öffnen lassen.

Man könnte sie damit desillusionieren, und sie würden dann zu ihren Ländern und in die USA zurückkommen, und Terrorismus- und Irrsinnsakte begehen, genau wie ihre Vorgänger. Dann werden wir, was wir gesät haben ernten, genau wie beim letzen Mal. Ich habe meine Pflicht getan und Sie zur Vorsicht gemahnt.

Wir stehen jetzt vor neuen, komplizierten und alles miteinschließenden Herausforderungen. Die Weisheit befiehlt uns, dass wir diese Herausforderungen von einer zivilisierten, menschlichen und objektiven Perspektive betrachten sollten. Eine Perspektive die von religiösen, ethnischen, linguistischen und geographische Tendenzen unvoreingenommen ist. Chauvinistische Neigungen, antiquierte Muster, Raketen und Bomben sind nutzlos, wenn wir uns diesen Herausforderungen stellen.

Wir müssen alles überdenken, und können auf nichts setzten, denn es gibt nichts, daß uns zur Verfügung steht.


 


Comments

03/29/2017 11:55pm

my sister and I want to start a blog page together?

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