Al Gaddafi spricht - Die Zusammenkunft des Bruders Revolutionsführer mit Mitgliedern der Russischen Duma, Denkern, Schriftstellern und Literaten
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23.07.2007 - Der Bruder Revolutionsführer:
Zuerst möchte ich Sie in Libyen begrüßen und Ihnen danken, dass Sie die Einladung des Grünen Auditoriums angenommen haben. Die ganze Welt hat am 2. März 2005 vernommen, dass ich eine Einladung an allen einflussreichen Aktivisten der Welt, einschließlich Professoren, Denker, Studenten, Politiker und Schriftsteller gerichtet hatte, zum Grünen Auditorium zu kommen, um das grüne Buch zu studieren.

Denn ich fühlte, dass es die Welt dringend studieren muss, und ich habe die Volkskongresse darum gebeten, ein zusätzliches Sonderbudget zur Verfügung zu stellen, um diese Besucher, Gelehrten und Forscher unterzubringen, die das Grüne Buch, das Dschamahirija-System und die direkte Volksdemokratie studieren möchten. Dies ist ein historischer Tag, weil heute die
erste Versammlung als Antwort auf diese Bitte stattfindet.

Es ist eine Versammlung auf internationaler Ebene mit Besuchern aus dem mit uns befreundeten Russland, einschließlich Professoren, Denkern, Schriftstellern und Mitgliedern der Duma. Dies ist ein sehr wichtiges Treffen, weil es mit den Vorreitern der Politik und des Denkens in der Welt durchgeführt wird.

Hoffentlich werden diesen Vorreitern, die aus Russland gekommen sind, andere folgen, aus dem US-Kongress, aus dem Chinesischen Volksrat, aus dem Britischen House of Lords und dem House of Commons, aus Indien und aus Europa. Wir hoffen auch, dass nicht nur Parlament- und Kongressabgeordnete kommen, sondern dass Schriftsteller, Denker, Forscher und Studenten ebenso hierher ins Grüne Auditorium kommen, um das Grüne Buch zu studieren.

Ich glaube, dass die Lösung im Grünen Buch enthalten ist, die Welt sie aber noch verstehen muss, weil das Buch in meisten Ländern entweder verboten oder in seiner Verbreitung beschränkt war. Und dies, weil sie genau wissen, dass das Grüne Buch beabsichtigt, die Welt zu verändern, von einer Welt der Ungerechtigkeit und der Ausbeutung in eine Welt in der direkten Volksdemokratie und des Volkssozialismus. Diejenigen die die Zügel in der Hand haben, wollen sie mit niemandem teilen.

Sie verbieten das Grüne Buch, weil es diejenigen aufwiegelt, die an der Macht nie teilgenommen oder partizipiert haben. Das Grüne Buch richtet sich an normale Bürger, an einfache Leute, den Mann auf der Straße, die Armen und die riesige Menschenmenge, die von Macht und Reichtum marginalisiert werden, und in repressiven, ausbeuterischen Gesellschaften als Kanonenfutter ausgenutzt werden, wo sie sich vom Übriggelassenen der Reichen ernähren, und wo sie von den Diensten leben, die sie denen gewähren, die Reichtum und Wohlstand kontrollieren. Das ist eine unfaire, unannehmbare, ungerechte, diktatorische, ausbeuterische und unmenschliche Situation.

Es ist für uns, die einfachen Leute, die Massen, die armen Leute, die ein Anrecht auf Land und Leben haben, unerträglich. Wir, die überwiegende Mehrheit, werden diese strategische, historische Marginalisierung und den Missbrauch nicht hinnehmen.

Wir akzeptieren es nicht, im Dienste der Reichen und der Ausbeuter zu stehen, und die Ausbeutungsgesellschaft als Soldaten und Polizisten zu schützen, die die Institutionen der Reichen bewachen und ihre Behaglichkeit gewährleisten. Wir nehmen es nicht hin, von der Elite, die sich mittels Diktatur aufgedrängt haben, als Kanonenfutter in Kriegen ausgenutzt zu werden, die im Namen von kapitalistischen, ökonomischen und imperialistischen Interessen geführt werden. Der einfache, arme, gemeine Soldat hat keine Interesse daran, einen Krieg außerhalb seines Landes zu führen. Wenn er aus dem Kampf zurückkommt, sofern er zurückkehrt, so hat er nichts gewonnen. Vielmehr kommt er, sofern er zurückkommt, mit einem fehlenden Arm oder Fuß, blind, taub oder ohne Verstand; mitunter verliert er sogar sein eigenes Leben...

Es ist die Unterdrückungs- und Ausbeutungsideologie, die heute in der Welt vorherrscht, und nach der unterdrückende Kräfte, die Geld benutzen, die Wahlen gewinnen und an die Macht kommen, während eine Hand voll reicher Eliten diese politischen Instrumente zu ihren Diensten heranziehen, und die Einfachen und die Bedürftigen, die überwältigende Mehrheit, dazu zwingen, Not zu leiden und zu ertragen und ihretwillen zu sterben.

Diese Hand voll Politiker und Reiche erreichten diese Position durch außergewöhnliche und illegitime Ausbeutungsmittel und durch Verwendung von Geld, Geld, das durch das Aussaugen des Blutes der Arbeiter erlangt wurde.

Ein reicher Mann ist nur reich, weil es arme Leute gibt, die ihm aus Not dienen, und so wird er durch das Aussaugen ihres Blutes und durch Ausbeuten ihrer Anstrengungen reich, nur um reich zu werden. Diese Hand voll Reicher findet man in jedem Land der Welt. Sie sind die Ursache der heutigen Menschheitstragödie, der Kriege, des Terrorismus, der Aktionen und Gegenreaktionen.

Sie sind die Quelle der Macht, denn ein armer Mann kann nicht ohne die Unterstützung der Reichen Präsident werden. Alle Macht ist heute die Macht des Geldes. Es gibt momentan keine Demokratie, nur Geld, das die Quelle der Macht ist. Es ist rechtswidriges Geld, das sich nicht in den Händen einer Handvoll Wohlhabender sammelte, weil es vom Himmel gefallen war, sondern es ist das Resultat von Ausbeutung.

Dieser Dualismus von Kapitalisten und gewaltsamen Politiker ist die Ursache der Leiden und Probleme, die die Welt plagen. Zu keiner Zeit in der Geschichte und nirgendwo in der Welt, haben normale Bürger die Bereitwilligkeit, den Wunsch oder die Notwendigkeit gezeigt, zu weit entfernten Orten zu gehen, um sie zu zerstören und zu kolonisieren. Doch die, die finanzielle Interessen haben sind diejenigen, die den Reichtum und die Macht anderer ergreifen wollen.

Dies ist ihr Handwerk, sie vertreiben diese einfachen Leute aus ihren Heimen und schicken sie weit weg, um sodann in die Heime von anderen Leuten einzudringen, mit denen sie gar keine Feindschaft haben. Sie zwingen diese armen einfachen Leute, die Heime von anderen zu plündern und zu zerstören und ihre Bewohner zu töten. So ist es in jeder Kolonialismusperiode der Menschheit geschehen.

Unglücklicherweise dachten wir, dass Kolonialismus ein Ende gefunden hätte, nur um herauszufinden, dass er sich doch in einer brutalen Weise selbst erneuert hatte. Wie auch immer, es ist positiv und tragisch zugleich, dass es heute gewiss schwierig ist, das Land von Anderen zu kolonisieren, sich dort niederzulassen und seine Bodenschätze anzueignen, da es heute den Kolonisierten offensichtlich möglich ist, Widerstand zu leisten und Zugang zu effektiven Widerstandsmitteln zu haben.

Der einfache Bürger ist imstande, sein Auto mit Sprengstoff zu beladen, und es mitsamt seiner selbst explodieren zu lassen. Die Möglichkeiten sind heute dank der Informationsrevolution und der Verbreitung von Wissenschaft und Wissen überall erhältlich. Infolgedessen gerieten der Waffenschmuggel und der Waffenhandel ausser Kontrolle. Früher hat Kolonialismus Erfolg gehabt, weil es für die Leute nicht möglich war, so heftig Widerstand zu leisten, wie es heute der Fall ist.

Damals waren Waffen nur begrenzt verfügbar, und Fabriken waren im Besitz des Eindringlings oder des Kolonisierers, während die anderen waffenlos, und daher verwundbar waren. Ihr Land war der Invasion, der Vernichtung und der Aneignung wehrlos ausgesetzt. Es war damals den Völkern nicht möglich, Waffen oder Sprengstoffe herzustellen, weil ihnen alle diese Sachen unbekannt waren.

Heute berücksichtigen einige arrogante Mächte diese Wandlung nicht und glauben, dass Kolonialismus noch immer so einfach durchgeführt werden kann, wie es früher der Fall war. Aber Kolonialismus unter den jetzigen Umständen ist, im Unterschied zu früher, ein schwieriges Unternehmen. Es ist kurzlebig und kann nicht im Land Anderer Fuß fassen, da diese Anderen heute Waffen und Sprengstoffe herstellen können. Diese herzustellen ist heute dank des Internets, das Zugang zu den aktuellen Wissenschaften gewährt, ein universell zugängliches Unterfangen.

Kolonialismus wird immer noch praktiziert, aber diesmal angesichts heftigen Widerstands, der früher nicht möglich gewesen wäre. Eine solche Entwicklung ist natürlich tragisch, denn eine Einzelperson kann heute in einem Selbstmordattentat sich selbst und viele andere Leute töten. Aus humanitärer Sicht sagen wir, dass es tragisch ist, wenn eine große Anzahl von Leuten mit modernen Mitteln ermordet wird. Aber derselbe Kolonialismus verfügt über tödliche Mittel, einschließend Atomwaffen. Zerstörungsmittel sind leider heute beiden Seiten zugänglich.

Wie auch immer, der positive Aspekt ist, dass es jetzt schwieriger für die Imperialisten und Kolonialisten ist, das Land Anderer zu erobern und sich dort niederzulassen, denn dieses Ergebnis ist für beide Seiten mit großen Opfern und gigantischen Verlusten verbunden.

Die Welt ist momentan in einer Krise. Überall gibt es Demonstrationen, Proteste, Arbeitslosigkeit und Inflation und infolgedessen Kümmernisse, allgemeine Unzufriedenheit, Verhaftungen, rebellische Revolten und Opfer. Dies ist schlechterdings ein Weltkrieg, und es herrscht kein Frieden, keine Stabilität, Sicherheit, Seelenruhe oder Hoffnung angesichts des sozialen, ökonomischen und politischen Umfelds, das in der jetzigen Welt vorherrscht.

Die Welt basiert auf der Theorie von Kolonisierern und Kolonisierten, Meister und Sklave, reich und arm und auf der Theorie des Arbeitsentgelt, der Verdingung, des Handels, der Vertretung, der Marginalisierung, der Verweigerung und der zynischen Nichtbeachtung der breiten Massen.

So werden hunderte Millionen Menschen von ein paar hundert Individuen repräsentiert, was bedauerlich ist, lächerlich und sinnlos. Wir finden zum Beispiel ein Land mit 300 Millionen Menschen, das ein Parlament von dreihundert Mitgliedern hat, lächerlich, bedauernswert und problematisch. Die dreihundert Millionen haben erkannt dass die dreihundert Vertreter ihre Wünsche nicht aussprechen und ihre Träume nicht teilen, sie nicht repräsentieren und sie somit umgehen. Sie erklärten, dass Repräsentation ein Betrug ist.

Es ist betrügerisch, dreihundert Leute zu präsentieren und zu behaupten, dass diese die dreihundert Millionen sind. Die dreihundert Vertreter repräsentieren nur sich selbst, und können nicht für Millionen träumen und denken, oder ihre Wünsche und Gefühle teilen.

Somit ist Repräsentation gescheitert, und die Manschen haben sie hinter sich gelassen, denn das Volk und die Vertreter sind nicht auf der gleichen Wellenlänge. Es kann ein Parlament bestehen, das behauptet, dass es gewählt worden ist. Es ist auch möglich, dass die Wahlen in manchen Fällen nicht manipuliert waren, aber die Völker, Parlamente und Volksvertreter haben das Volk aufgegeben und wir sehen, wie es draussen auf den Straßen seinen Forderungen direkt Ausdruck verleihen.

Dies beweist, dass die Vertreter es versäumt haben, für diese Völker zu sprechen. Als einige Regierungen beschlossen, einen Krieg gegen Irak zu führen, demonstrierten Millionen gegen den Krieg. Was bedeutet das? Das bedeutet, dass die Vertreter nicht den Wünschen dieser Völker Ausdruck verliehen, von denen sie gewählt worden waren, da sie, wenn sie für die Völker gesprochen hätten und ihre Wünsche und Träume geteilt hätten, in die Opposition gegen den Krieg gegangen wären.

Somit ist Repräsentation ein Betrug. Das bedeutet, dass viele Völker von diktatorischen Regimes beherrscht und nicht von Parlamenten repräsentiert werden, denn diese Parlamenten haben den Einsatz der Soldaten genehmigt. Wie kann das Parlament damit einverstanden sein, wenn die Leute es nicht wollen? Also repräsentiert das Parlament nicht das Volk; Repräsentation ist ein Betrug und Vermittlungen, Repräsentationen und Parlamente müssen abgeschafft werden. Diese Farce gehört als ein antikes Relikt in ein Museum, weil die Leute sich selbst regieren können. Aber wie kann ein Volk, wie können hunderte von Millionen sich selbst regieren?

Wir haben uns daran gewöhnt, eine aus zwanzig, fünfzehn oder zehn Ministern bestehende Regierung zu haben, und ein Parlament, das aus vielen oder hunderten von Menschen besteht, die in einer Kammer sitzen, die viele Menschen oder hunderte von Menschen beherbergt, die für das Volk entscheiden. Aber wie kann das Volk sich selbst durch sich selbst regieren?

Wie kann das Volk, Männer und Frauen, tagen und sich selbst durch sich selbst regieren? Natürlich würde die kurzsichtige Ansicht sagen, dass dies unmöglich ist und sich mit Repräsentation abfinden, in der einige wenige Menschen Millionen vertreten. Diese Ansicht ist fehlerhaft, denn sie sieht Demokratie als eine Angelegenheit der Distanz und der Grösse von Kammern, aber das ist nicht die Weise, wie man diese Angelegenheit betrachten sollte.

Wo immer das Volk ist, ob in der Nachbarschaft oder im Dorf, versammeln sie sich in Volkskongressen, an denen alle Erwachsene, Männer und Frauen, teilhaben und darüber entscheiden, was sie wollen. Dann, wenn das ganze Volk sich entscheiden würde, einen Krieg gegen einen anderen Staat zu erklären, dann wäre dieser Krieg legitim, da das Volk die Unausweichlichkeit eines Krieges mit diesem Nachbarstaat oder einem Staat fühlen würde, der von ihm durch einen Ozean und durch Kontinente getrennt wäre, obwohl dies höchst unwahrscheinlich wäre.

Im Falle der Verabschiedung eines Gesetzes würde es vom Volk erlassen werden, von den erwachsenen Männern und Frauen, die an der Sitzung teilnehmen. Wenn man nach diesem Gesetz zum Tode verurteilt würde, so wäre dieses Gesetz heilig, da es von allen Menschen erlassen worden war, die glaubten, dass so ein Verbrechen mit dem Tode bestraft werden soll, und selbst wenn man unter den Leuten war, die sich berieten und schließlich entschieden, dass der Täter eines solchen Verbrechens die Todesstrafe verdient.

Man würde sich der Bestrafung willig unterwerfen, denn man hat sich am Entwurf des Gesetzes beteiligt, und man war davon überzeugt, denn es wäre unfair, wenn man so ein Gesetz akzeptieren muss, das von anderen erlassen wurde. Diese anderen können ein Parlament, eine Regierung, ein Revolutionsrat oder irgendwie anders genannt werden. Ein Gesetz, mit dem man nichts zu tun gehabt hat, würde man nicht befolgen; dies gilt nicht nur im Hinblick auf die Todesstrafe sondern auch für das Zahlen von Geldstrafen, Haftstrafen oder Verhaftungen...

Der Defekt in den sozialen, ökonomischen und politischen Strukturen der heutigen Welt hat die Krise herbeigeführt, die die Welt momentan beherrscht, und hat Herrscher produziert, die Wahrheit vorgeben, die Wahrheit erfinden und verzerren, um ihre Herrschaft und ihre ungerechte Politik zu rechtfertigen. Diese Politik ist von keinem Nutzen für die Völker und die Welt und sie kann keine Probleme lösen...

Wann immer eine Reaktion erfolgte, würden die Leute sagen: "Diese Reaktion gegen uns kam von einer Person, für die wir ein Problem verursacht haben".

Wie auch immer, der Regierende würde nicht nur einem anderen gegenüber gegen eine Regel verstossen, sondern er würde einen solchen Fehler auch nicht zugeben. Diese Art von Betrug und Manipulation dient dem nicht Volk, dem Frieden, der Menschheit, auch nicht denjenigen, die für eine solche Logik eintreten. Da die sozialen, ökonomischen und politischen Strukturen auf Fehlern basieren, werden auch alle Maßnahmen ergriffen, um diese Fehler zu rechtfertigen. Dies führt zu Ungerechtigkeit, Ausbeutung und Diktatur. Völker regieren sich nicht selbst und üben keine Dschamahirija oder Herrschaft der Massen oder Volkssozialismus aus, weil alle sozialen Verhältnisse auf Ungerechtigkeit und Ausbeutung basieren.

Die Leute werden in Vertretung regiert, und die Gesetze werden nicht von vom Volk erlassen, sondern von jemandem anderen im Namen des Volkes, was eine Heuchelei ist. Die Reichtümer der Erde gehören allen Einwohnern der Erde, und der Wohlstand eines jeden Landes gehört gleichermaßen allen Menschen dieses Landes.

Das ist aber nicht der Fall, weil Macht und Reichtum von einer Handvoll Menschen kontrolliert werden, die ihre Position auf korrupte Weise erreicht haben. Darum sind alle politischen Handlungen, die vorangetrieben werden, nur entworfen worden, um diesen Täuschung zu rechtfertigen.

Wir, die gemeinen Bürger, hören erstaunliche Dinge von Regierungen und Politikern. Sie erzählen uns, dass schwarz weiß und das weiß schwarz ist, und von uns wird erwartet, dass wir solche Verzerrungen akzeptieren. "Das ist erstaunlich! Dies ist die Wahrheit, wenn Du es so sagst!"

Das ist aber weiß, nicht schwarz;" dann ist man ein Schurke, ein Abweichler und Irrender. Sie sagen Dir, "Wir sagten, dass dies schwarz ist, und du sagst, dass es weiß ist, was bedeutet, dass Du uns nicht zustimmst, und wer uns nicht zustimmt, ist ein verrückter Schurke." Dies stellt eine Falschheit und eine Täuschung dar, die heute in der Welt als eine Folge der Marginalisierung der Völker von Wohlstand und Macht vorherrscht.

Wären es die Völker, die die Gesetze erließen, Entscheidungen fällten, Politik gestalteten, die Welt wäre eine Welt des Friedens, der Gelassenheit, der Stabilität, der Liebe und der Kooperation, denn es gibt keine angeborene Feindschaft zwischen den Völkern. Diese wollen Frieden und Stabilität. Kein Volk würde sein Land verlassen, um das Land anderer zu erobern.

Eine Armee, die ihr Land verlässt, um andere Länder zu erobern, wurde von einer ungerechten Autorität aus bedürftigen Menschen geformt, die das Produkt des Reichtums im Besitz einer Handvoll Ausbeuter ist, die ihrerseits die Politik gemacht hat, die diese Armee aus bedürftigen Menschen schuf, und ihnen dann befahl, loszumarschieren und ausserhalb ihres eigenen Landes zu sterben, und wenn sie zurückkommen, dann fehlt ihnen ein Bein, ein Arm, sie sind blind oder taub.

Das ist es, was in der heutigen Welt vorgeht. Wären diese Soldaten, die ihr Land verliessen, um ein anderes Land zu erobern und zu zerstören, als normale Menschen zu Hause geblieben, dann hätten sie nicht den Wunsch verspürt, ihre Grenzen zu verlassen und diese ruchlosen Taten zu begehen. Befehle und Armut zwang sie jedoch, für die Politiker und die Ausbeuter zu Soldaten zu werden, und solange sie Soldaten sind, solange wird man ihnen Befehle zum Sterben und zum Kolonisieren geben.

Somit wurde, in der heutigen Welt, das Grüne Buch verboten und in seiner Verbreitung beschränkt. Sie sagen: "Das Grüne Buch ist ein gefährliches Buch, dass von Al-Gadhafi geschrieben wurde." In Wirklichkeit wurde dieses Buch nicht von Al-Gadhafi, sondern von der Geschichte der Menschheit geschrieben.

Das grüne Buch besteht aus die Lehren, die wir als Menschen aus unserer Geschichte gezogen haben. Es ist eine Analyse aller Tatsachen unserer Vergangenheit, süßen wie bitteren. Im Grünen Buch findet man: "Ein bestimmtes Problem ergibt sich, weil Sachen nicht auf diese Weise behandelt wurden. Behandelt man die Sachen auf diese Weise wird es keine Probleme geben." Warum waren die Leute in der Vergangenheit unglücklich? Wir haben herausgefunden, dass derjenige, der nicht frei ist, nicht glücklich sein kann.

Wir haben herausgefunden, dass ein bedürftiger Mann nicht frei sein kann. Daher liegt Notwendigkeit in Freiheit, und in Freiheit liegt das Glück. Man wird nicht glücklich sein, ohne frei zu sein. Wir haben in der Vergangenheit erfahren, dass Leute nicht glücklich waren, weil sie nicht frei waren. Und sie waren nicht frei, weil sie arm waren.

Damit Menschen glücklich sein können, müssen sie frei sein und um frei zu werden, darf man nicht arm sein. So sagt es das Grüne Buch. Es ist die Menschheitsgeschichte, die das aufgrund der Lehren sagt, die wir gelernt haben. Also hat die Menschheit das Grüne Buch geschrieben.

Heute, im Zeitalter des Internet, der Satelliten und der Informationsrevolution, können Gott sei Dank das Grüne Buch und die Ideen des Grünen Buches, die die Dritte Universale Theorie hervorbrachten, endlich gehört und gelehrt werden. Niemand, ganz gleich wie humanitätsfeindlich oder Grünbuch-feindlich, kann die Ideen des Grünen Buches von der Verbreitung abhalten. Und sie werden sich ausbreiten, trotz all derer, die das nicht wollen.

Das Grüne Buch und seine Ideen werden sich über das Internet und durch alle modernen Massenmedien über die ganze Welt verbreiten. Heute, in Russland, in der Duma, haben Professoren und befreundete Schriftsteller Gesellschaften für die Freunde des Grünen Buchs organisiert. Dies beweist, dass das Grüne Buch bald Amerika erreichen wird. Manche sagen, dass ein Dschamahirija-System nur für einen Staat wie Libyen geeignet ist, der eine kleine Bevölkerung hat.

Ganz im Gegenteil, ein kleiner Staat braucht das Grüne Buch, das Dschamahirija-System und die Volksmacht nicht so sehr wie ein großer Staat. Je größer die Bevölkerung eines Staates ist, desto mehr braucht er das Dschamahirija-System. Nehmen wir zum Beispiel China. Es ist unbegreiflich, das ein einziges Individuum oder eine Instanz dieses riesige Reich regiert.

Zudem könnte ein Einzelner in Peking nicht die Probleme der Menschen in ganz China kennen. Und keine Regierung, egal wie aufrichtig, intelligent oder besorgt sie mit den Interessen des Volkes umgeht, kann die Angelegenheiten der chinesischen Bevölkerung regeln. Das ist unmöglich, weil die Vertreter, die ein paar hundert sein werden, nicht Milliarden von Leuten repräsentieren können.

Wir waren bei der Beantwortung der Frage, wie die Leute sich selbst durch sich selbst regieren können. Die Regierung regiert und die Vertreter regieren, aber wie kann das Volk regieren?

Wir haben festgestellt, dass es nicht möglich ist, dass die Leute in alle eine einzige Kammer gebracht werden. Das ist eine oberflächliche Sicht. Die Leute bleiben wo immer sie sind, und versammeln sich auf Volkskongressen, wo sie entscheiden, was immer sie wollen.

Diese Kongresse schliessen, im Gegensatz zu Versammlungen, die gesamte Bevölkerung ausnahmslos ein. Es gibt einen Unterschied zwischen Versammlungen und Kongressen; Versammlungen werden vom Volk gewählt, aber die Kongresse beziehen das gesamte Volk ein und lassen niemanden aussen vor..

Diese Kongresse bilden Volksausschüsse, die die Entscheidungen der Kongresse ausführen. Dies ist Selbst-Management. Daher wird kein Gesetz erlassen, bevor es nicht vom gesamten Volk gebilligt wird. Es wird nicht von der Regierung oder vom Parlament vorgeschlagen.

Diejenigen, die anwesend sind, haben das Recht, Vorschläge zu machen. Jeder Staatsbürger, der eine Idee für ein neues Gesetz hat, ist berechtigt, diese Idee allen Menschen vorzuschlagen. Wenn das Volk dem Gesetz zustimmt, wird es wirksam. Im Hinblick auf die vorherrschende Ungerechtigkeit ist der normale Staatsbürger marginalisiert und kann keine Idee für ein Gesetz in seinem Land vorschlagen.

Wer würde einem Staatsbürger in Indien Gehör schenken wenn er sagt: "Ich habe eine wundervolle Idee für ein Gesetz"? Niemand, weil er nicht als qualifiziert angesehen würde. Warum? Weil ihm sein Wille und sogar seine Würde um der Repräsentanten willen geraubt worden sind. Da sie ja einen Vertreter für sich selbst gewählt haben. Sie ja ein Mitglied des Wahlkreises, den er repräsentiert. Und er schlägt die Gesetze vor.

Kann man denn, als normaler Staatsbürger, diesen Repräsentanten kontaktieren? Nein, das ist nicht möglich, denn das Verhältnis zu ihm ist an jenem Tag, an dem Du Deinen Wahlzettel in die Urne getan hast, unterbrochen worden. Er wurde ein Repräsentant und du wurdest ein normaler Staatsbürger, dem alles geraubt wurde. Es sind die Repräsentanten, die ein Recht darauf haben, Gesetze zu diskutieren oder zu erlassen. Die Millionen, die das Volk ausmachen und die dieses Anrecht nicht haben, sind marginalisiert.

Solange die Nation marginalisiert ist und kein Recht hat, wer braucht denn dann diesen ganzen Prozess, inklusive Repräsentation, Regierung und alle diese Mechanismen?

Das beweist die Invalidität dieser Mechanismen und Strukturen, die auf der ganzen Welt existieren. Es ist dringend notwendig, dass diese Repräsentanten, die Herrscher, die Klassen und die Parteien hinweg gefegt werden, damit die Leute sich selbst durch sich selbst regieren. Parteien an sich sind ein veraltetes Werkzeug unter klassischen Strukturen, die den Herausforderungen und den Anforderungen des modernen Zeitalters nicht genügen können.

Alle Kriterien und Strukturen, die heute gebraucht werden, sind abgenutzt. Der Ablauf, die Erfordernisse, die Anforderungen und die Herausforderungen der Massen sind zu groß für Parteigänger-Strukturen, die Museumsstücke sind. Wenn der Dialog mit Ihnen weitergeht, russische Freunde, Mitglieder der Duma, Professoren, Schriftsteller und Journalisten, wird es möglich sein, darüber nachzudenken, wie man zum Beispiel das Volk Russlands überzeugen könnte.

In dieser Hinsicht möchte ich eine von einem Freund gestellte Frage beantworten, ob es möglich sei, eine Dschamahirija unter Verzicht auf Gewaltanwendung zu schaffen. Wir brauchen gar keine Gewalt. Wir brauchen nur Überzeugung.

Sollte aufgrund Ihrer Bemühungen zusammen mit den Bemühungen anderer Gruppen, das russische Volk überzeugt werden, dass die Macht das Vorrecht der Volkskongresse und der Volksausschüsse ist, so würde sich die Republik direkt in eine Dschamahirija umwandeln, von Ungerechtigkeit und Diktatur zu direkter Volksdemokratie, ohne durch bestimmte Phasen gehen zu müssen.

Die marxistisch-leninistische Theorie, die Ideen von Marx und Engels, sind utopische Ideen, die, wenn sie hätten angewandt werden können, ein weltliches Paradies begründet hätten. Weil sie aber utopisch sind, haben sie keinen Erfolg gehabt. Dies war ein verlorenes Paradies, das wir gerne erreicht hätten, aber leider haben wir den Kommunismus nicht erschaffen.

Wir haben ein Bild vom Kommunismus, aber wir haben diesen noch nie gesehen, da es ein langer Prozess ist und wir müssen erst durch die national Phase gehen, auf die die sozialistische Phase unter dem Wahlspruch "Wer nicht arbeitet, isst nicht" folgt. Vom Sozialismus aus muss man sodann durch mehrere Phasen gehen bis man den Kommunismus erreicht.


Hier wird der Wahlspruch der Folgende sein: 


"Jeder nach seinen Fähigkeiten. Jedem nach seinen Bedürfnissen." Wann könnte das erreicht werden? Wenn Produktion akkumuliert, wenn Besitz kommunal wird, und sogar das Proletariat verschwindet, wenn das ganze Volk nur eine Klasse wird. Dies hätte schön werden können, wenn man es erreicht hätte. Es wurde aber nicht erreicht, weil wir ermüdeten, bevor wir es erreichen konnten. Kommunismus wurde nicht erreicht, weil die Theorie einen Defekt hat.

Was ist zu tun? Die Lehre hieraus ist, Phasen zu überspringen, wann immer es möglich ist, und so sollten wir es tun. In Russland zum Beispiel können wir mit Hilfe der aktiven Mitglieder der Duma, der Professoren, der Studenten und Intellektuellen das Grüne Buch leise lehren und verbreiten.

Wenn dies passiert, wird sich Russland sich von der aktuellen Situation hin zu einem Status der direkten Volksdemokratie, der demokratischen Dschamahirija transformieren. Es ist gewiss, dass eines Tages die ganze Welt das Dschamahirija-System annehmen wird. Wir gehen jetzt durch eine Phase, aber alles geht voran in dieser Welt und solange dies der Fall ist, kann die Welt sicherlich das Dschamahirija-System erreichen, ohne Gewalt, die wir überhaupt nicht brauchen...

Manche glauben, weil das Grüne Buch die Arbeit von Al-Gadhafi ist, muss es die Gewalt und den Gebrauch von Waffen einbeziehen. Dies demonstriert allenfalls Unwissenheit über das Grüne Buch. Sie sollten das Buch lesen. Mitunter höre ich so manche irrtümliche Meinungsäußerung, die über das Grüne Buch gesagt wird.

Es wird zum Beispiel gesagt, dass es im Grünen Buch steht, dass der Koran die Scharia der Gesellschaft sein muss. Das steht aber gar nicht im Grünen Buch. Das Buch spricht von geweihten Gesetzen in irgendeiner Gesellschaftsform und führt aus, dass diese von Gebräuchen und Religionen abgeleitet werden, also Traditionen, die mit Konsens und Respekt zu tun haben.

Wenn eine Gesellschaft an irgendeine Religion glaubt, sei es die Religion von Buddha, Mohamed oder Jesus, so ist dies ein festes, unveränderbares Gesetz. Jedes Volk hat seine eigenen Sitten und Gebräuche, die sich nur durch soziale Entwicklung ändern können und nicht im Wege eines Regierungserlasses. Die Leute haben sich immer auf bestimmte Verhaltensregeln geeignet. Diese Regeln sind eine aufrichtige, feste Scharia und können nicht durch das Parlament oder die Regierung geändert werden.

Sie präsentieren einen Glauben an etwas, dass nicht notwendigerweise der Koran sein muss. Der Koran gilt nur für die Muslime. Wenn wir von Muslimen sprechen, so sprechen wir vom Koran als der Scharia, weil er die Scharia ist für alle diejenigen, deren Glaubensrichtung der Islam ist. Und diejenigen, die an die Bibel glauben, die Thora, Buddha, Zarathustra oder Konfuzius, halten diese Glaubensarten für heilig und unveränderbar. Das ist es, was Scharia bedeutet.

Was die Verfassung und dergleichen betrifft, die kann man ein Gesetz nennen, weil das Parlament sich morgen treffen könnte, um die Verfassung zu ändern. Verfassungen können überall auf der Welt zu jeder Zeit geändert werden. Wir können allerdings kein Vertrauen haben in Dinge, die von einer Handvoll Leute, die sich in einem Raum wie diesem versammeln, geändert werden können. Wir glauben an Dinge, die nur durch Evolution geändert werden können.

Das Grüne Buch sagt, dass der Koran deine Scharia ist wenn du Muslim bist, aber wenn du nicht Muslim bist, dann basiert deine Scharia auf deinem heiligen Buch. Jede Nation hat ihren eigenen Koran. Die eine nennt es die Bibel, eine andere die Thora, und so benennt eine jede Nation ihre eigene Scharia.

Solche Angaben werden dem Grünen Buch fälschlich zugeschrieben. Es muss sorgfältig übersetzt werden, denn ich habe Verwirrungen in manchen Übersetzungen gefunden. Beispielsweise habe ich in der englischen Übersetzung das Wort "Participation" gefunden, obwohl es gar nicht zutreffend ist. Es handelt sich nicht um eine Sache der Partizipation mit den Leuten, denn das Volk hat keinen Partner.

Wenn das Grüne Buch in dieser Art und Weise übersetzt wird so unterscheidet sich die Bedeutung vom Arabischen. Ich habe gesagt, dass dieses Treffen oder dieser Tag ein historischer Tag ist, weil dies die erste Reaktion auf meine globale Anrufung darstellt, die ich am 2. Februar aussandte, als ich alle Nationen bat, zum Grünen Auditorium zu kommen, um das Grüne Buch zu studieren.

Unser Ziel hat gar nichts mit den Interessen Libyens zu tun, sondern eher damit, ein gegenwärtiges Menschheitsproblem zu lösen. Es geht um die Eliminierung der Gesellschaften der Ungerechtigkeit und der Ausbeutung, des Kolonialismus, des Terrorismus, der Bewaffnung, der Diktatur, der Armut und des ausbeutenden Kapitalismus.

Wir wollten den Körper unserer kranken Erde behandeln, sie von Krankheiten säubern und sie von neuem erschaffen. Das war das Ziel der Einladung an alle Völker, zum Grünen Auditorium zu kommen. Es geschah ihretwillen und der Menschheit wegen. Diejenigen, die dem Grünen Auditorium und dem Grünen Buch feindlich gegenüber eingestellt sind, sind am Rassismus erkrankt, am Chauvinismus und am Narzissmus. Ist das nicht menschliches Denken?

Wenn Sie es studieren und es nützlich finden, warum begrüßen Sie es nicht mit offenen Armen? Jeder Denker, Philosoph, Analytiker oder Prophet der Welt gehört uns allen. Wir studieren sie, zitieren sie und ziehen Nutzen aus ihren Ideen. Wenn wir sie ausnehmen würden, so wären wir rassistisch und kleingeistig.

Warum also sollte jemand dann das Grüne Buch ablehnen? Lesen Sie es, studieren Sie es und entscheiden Sie dann. Die Ideen von Engels, Smith, Bakunin, Montesquieu, Rousseau und Tolstoi gehören der ganzen Welt. Sollten wir die Ideen von Iben Hayyan, Avencine und Al-Razi ablehnen, so würden wir uns selbst die Welt der Astronomie, Mathematik und Medizin vorenthalten.

Avencines Ideen im Feld der Medizin haben der gesamten Menschheit Nutzen gebracht. Hätten sie Avencines Ideen abgelehnt, weil er ein Muslim war, so würde die Welt dieses grossartigen Nutzens beraubt gewesen sein. Jedes Medikament heißt doch "Medizin". Wie wird das auf Russisch gesagt? "Iben Sina". Jemand aus dem Publikum: "Iben Sina".

Der Revolutionsführer: "Überall auf der Welt wird diese Endung "Sina" unter Bezugnahme auf Avencine verwandt. Daher gehört der Beitrag Iben Sinas zur Medizin der ganzen Welt. Wäre er aufgrund von Vorurteilen, Ignoranz und Engstirnigkeit abgelehnt worden, so würden wir heute keine Medizin haben, die zumindest immer noch in den Kinderschuhen stecken würde.

Hätten wir die Ideen von Dschabber Iben Hayyan, Al-Idrisi und Abu Baker Al-Razi bekämpft, so würden wir heute nicht von vielen lebenswichtigen Wissenschaften profitieren. Algebra wurde von Dschabber Iben Hayyan entwickelt, Medizin von Avencine, und die Astronomie sowie die maritimen Wissenschaften wurden von muslimischen Wissenschaftlern des Orients entwickelt.

Hätten wir diese Wissenschaftler aufgrund von Vorurteilen abgelehnt weil sie orientalisch oder muslimisch waren, so würden wir heute keine Medizin, keine Astronomie und viele andere Wissenschaften nicht haben, von denen wir profitieren.

Hätten wir Elektrizität und das Telefon abgelehnt, weil sie aus dem christlichen Westen kamen, so wären wir einem Vorurteil erlegen und hätten uns selbst geschädigt. Und somit war der Mensch, der die Elektrizität entwickelt hat, kein Muslim, aber wir, die Muslime, ziehen Nutzen daraus. Der Mensch, der die Medizin entwickelt hat, war kein Christ und trotzdem ziehen die Christen ihren Nutzen daraus. Das gilt auch für das Grüne Buch.

Wer auch immer das Grüne Buch bekämpft, ist erkrankt, kleingeistig und braucht Psychotherapie. Sie wundern sich über die Tatsache, dass solche Ideen aus Libyen hervorgehen können. Solche Gehässigkeit ist pathologisch. Wenn sie einen politischen Disput mit Libyen haben, so wäre das etwas ganz anderes. Aber wie schon der bekannte griechische Historiker Herodotus sagte: "Aus Libyen kommt das Neue…"

Also, Brüder, bitte horchen Sie auf! Vielleicht kommt das Neue noch immer aus Libyen. Falls Sie einen Disput mit Libyen, über einen Golf, ein Meer, Öl oder Grenzen haben, so ist das etwas ganz anderes. Aber bitte sagen Sie nicht: "Wenn dieses Buch aus Libyen kommt, dann werde ich es nicht lesen." Wenn die Herrscher der westlichen Länder zum grünen Auditorium kämen, um das Grüne Buch zu studieren, so könnten sie uns dabei helfen, die globalen Krisen zu lösen und die Welt von ihrer Krankheiten zu kurieren...

Ich habe heute auf einen Teil der Zeit meines Nachmittagsschläfchens für diese Versammlung und wegen der Wichtigkeit dieser Delegation verzichtet, weil es auch die erste Delegation war, die auf meine globale Anrufung vom 3. Februar diesen Jahres geantwortet hat. Ich hoffe, dass dies als Modell und als Ermutigung für die anderen Nationen dienen wird, hierher zu kommen, so wie diese Vorhut aus Russland kam. Vielen Dank und auf Wiedersehen.

Dr. Rajab Abu Dabbous: "Erstens möchte ich Ihnen herzlich dafür danken, dass Sie zu uns gesprochen haben. Ich möchte eine Anmerkung machen, die Bezug auf diejenigen nimmt, die da sagen, dass dem Grünen Buch eine destruktive Kraft innewohnt. Ein Professor der Sorbonne, Edmond Joffi, sagte in seinem Buch mit dem Titel "Al-Gadhafi: Meine Vision": "Al-Gadhafi hat Kernwaffen und die Atombombe aufgegeben, weil sie nicht lebensfähig sind. Er hat aber eine viel potentere Waffe, die nicht Gebäude zerstört, sondern die alte Ordnung. Darum wird ihm die alte Ordnung feindlich gegenüber eingestellt sein."

Der Revolutionsführer: Während ich einmal Haikal zuhörte, vernahm ich, wie er Bezug nahm auf subtile Kraft und brutale Macht, und dass die subtile Kraft, die Kultur und der Gedanke triumphieren, Bomben und Stahl jedoch unterliegen würden. Das Grüne Buch ist übrigens die subtile Kraft, die triumphieren wird.

Dr. Rajab Abu Dabbous: "Bruder Revolutionsführer, einige Kameraden haben Souvenirs gebracht, die sie Ihnen präsentieren möchten.

Der Revolutionsführer: "Sie sind Willkommen."

Intervention: "Dies ist das Abzeichen der Russischen Föderation; ein doppelköpfiger Adler und der siegreiche Ritter…"

Intervention: "Ich komme aus Aserbaidschan. Der Präsident von Aserbaidschan hat Sie vor sieben Jahren besucht. Die Republik hat sich seitdem ein bisschen verändert. Ich möchte Ihnen dieses Buch geben, damit Sie diese Veränderungen sehen können. Ich möchte Ihnen auch sagen, dass ich glaube, dass der Führer immer einer grossen, extrem schwierigen Aufgabe gegenübersteht, weil es äußerst schwierig ist, soziale und politische Verhältnisse zu verwalten. Aber Völker verstehen einander viel schneller durch Kultur. Ich schenke Ihnen darum die Musik der kaukasischen Völker. Und weil es keine Musik ohne Tanz gibt, möchte ich Ihnen auch diese Bilder von dieser nationalen Tanzgruppe geben (verschiedene Bilder).

Der Revolutionsführer: "Als die Delegation mich besuchte, besuchten sie mein Haus, das Amerika zerstört hat, und sie haben mir deswegen ein Haus in Aserbaidschan gegeben."

Intervention: Muammar, Revolutionsführer, ich spreche für eine Arbeitsgruppe im russischen Parlament. Diese Gruppe studiert das Demokratieproblem in der modernen Welt. Wir kennen Ihr Buch sehr gut und respektieren die Ideen in diesem Buch, und Ihre bedeutende Leistungen in dieser Beziehung…

Wir möchten unsere große Danksagung äußern und Ihnen diese Symbole unserer Nationalkultur präsentieren. Das ist ein Symbol unserer Kultur; es ist ein Ausdruck von russischer Fruchtbarkeit, Nachwuchs und Autarkie im Leben. Wir wünschen Ihnen Mut, Standhaftigkeit, fortdauernde Siege und Prosperität für das libysche Volk.

Intervention: Ehrenwerter Herr Revolutionsführer, heute haben Sie viel von schweren Kriegsverlusten geredet und vom Leid der Leute und der Soldaten in diesen Kriegen. Zufälligerweise habe ich in den letzen 12 Jahren in allen problematischen Gebiete der Welt gearbeitet. Danach habe ich ein Buch über die Leute geschrieben, die in diesen Kriegen kämpfen und über ihr Leben. Dieses Buch mag uns vielleicht dabei helfen, besser zu verstehen, was in der Welt passiert.

Intervention: Ehrenwerter Herr Führer, vor 22 Jahren hat mich einer meiner Freunde auf das Grüne Buch aufmerksam gemacht. Seitdem habe ich von diesem Treffen geträumt. Im Namen der revolutionären Bewegungen in Russland und Moskau möchte ich Ihnen dieses Buch über das russische Parlament und die russischen Medien geben. Bitte signieren Sie dieses Exemplar des Buches. Wir warten begierig auf die russische Ausgabe dieses Buches.

Namen der anwesenden Brüder:

1. Dr. Rajab Abu Dabbous: Verwaltungsratsvorsitzender, Generaldirektor der Akademie des Dschamahiry Gedankens und Generaldirektor des Grünen Auditoriums.
2. Dr. Oleg Schmolin: Erster Abgeordneter des Vorsitzenden der Ausbildungs- und Wissenschaftskomitees der Duma, Vorsitzender der Ratversammlung der Arbeiterpartei, Kommunistischer Parteiblock.
3. Seregey Babof: Mitglied der Gruppe 5, Mitglied der Konstitutionellen Redaktionskommission und des Staatsbauwerkskomitees - Unabhängig.
4. Alexander Krevobokov: Leitender Redakteur der "Sun" Zeitung, Moskau.
5. David Kartiban: Assistent eines Repräsentanten der Duma.
6. Vadim Kozmin: Legislative der Region Leningrad, Historiker und Journalist, Doktor der Geschichte.
7. Michael Pachinko: Magister der Philosophie in Geschichte, Pushkin Universität, Leningrad.
8. Dimity Gantev: Professor für Afrikanische Studien, Professor des Asien-Afrika Institutes der Staatsuniversität in Moskau und Professor der Orientalismusinstitute der Russischen Akademie der Wissenschaften.
9. Faseeh Badrkhan: Doktor der Geschichte, Mitglied des Politischen Clubs (Schule für Integrierte Analyse für Russische Politische Experten) und arbeitet im Institut der Russischen Akademie der Wissenschaften.
10. Natalia Romanov: Geschichtsprofessorin am Orientalismusinstitut der Russischen Akademie der Wissenschaften und am Asien-Afrika Institut der Staatsuniversität in Moskau.
11. Askar Bez Edgovrev – Philosophieprofessor der Technischen Universität Maicob.
12. Loop Brickbat: Philosophieprofessor des Ausbildungs- und Lehrerkollegiums in Sibirien, schreibt für die "Sun" Zeitung.
13. Ajor Churchenko: Mitglied des Blocks Vereinigtes Russland; Mitglied des Themenkreises Russischer Norden und Fernost in der Duma; Mitglied des Zentralrats der Vereinigten Russland Partei.
14. Valentina Sanoa Setzanova: Der Heimatlandblock; Mitglied des Arbeits- und Sozialwesenkomitees in der Duma; Mitglied der Russischen Lebenspartei.
15. Kim Ahmad Koshev: Stellvertretender Vorsitzender des Solidaritäts- und Kooperationsverbands mit den Leuten von Afrika und Asien; Assistent des Komitees der Aussenpolitik des Föderationsrates.
16. Gregory Plachkin: Magister der Politikwissenschaft, spezialisiert auf die das Panorama der Duma.
17. Vladislav Shborkin: Vertreter des Hauptschriftleiters der "Zavetra" Zeitung; Mitglied der Russischen Schriftstellerunion.
18. Viktor Alexisnis: Der Heimatlandblock; Mitglied des Rohstoffquellenkomitees der Duma; stellvertretender Vorsitzender der Heimatlandpartei.
19. Valerie Kovalenko: Philosophie Professorin; Vorsitzende der Abteilung Russische und Weltpolitik der Staatsuniversität, Moskau.

 


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